Praxis für Ergotherapie Lilienthal

Sandrine Kästle & Markus Stolina

Hirnleistungstraining

In unserer Praxis sind wir langjährig spezialisiert auf Kognitives Training (Hirnleistungs- bzw. Gedächtnistraining). Wir arbeiten unter anderem nach der wissenschaftlich anerkannten Therapiemethode nach Dr. med. Franziska Stengel (Akademie für Kognitives Training) in Einzeltherapie und bei Bedarf auch in der Gruppe.

Was ist überhaupt Kognitives Training?

Kognitives Training ist ein gesundheitsorientiertes Training kognitiver Funktionen, wie:

  • der Wahrnehmung,
  • der Informationsverarbeitung,
  • des Sprechens,
  • des Denkens und
  • des Gedächtnisses.

Weitere Bestandteile des kognitiven Trainings sind das Training mit computergestützten Programmen und das Gruppentraining für zwei bis drei Personen.

Die Atmosphäre in unserer Arbeit mit dem Betroffenen ist angenehm und ganz ohne Leistungsdruck.

Der Patient wird da abgeholt, wo er gerade mit seinen persönlichen Schwierigkeiten steht.

Im Vordergrund ist das Ziel, neben der Verbesserung der Probleme, auch das Aufrechterhalten des aktuellen Leistungsstandes (z.B. bei Demenz) oder eine Verschlechterung hinauszuzögern.

Kognitives Training kann auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, zur Verbesserung der Lernmethoden und zum Erweitern von Kompetenzen und Schulthemen besser zu erarbeiten.

Auch bei Berufstätigen kann das Kognitive Training dabei helfen, den Arbeitsanforderungen besser gerecht zu werden und Druck abzubauen.

Für wen?

Die Probleme des Patienten, der Patientin können individuell angepasst werden.

Folgende Krankheitsbilder und Problematiken werden behandelt:

  • Patienten mit Demenz (Alzheimer Demenz, vaskuläre Demenz, Mischformen, …)
  • Patienten mit Depression, Psychose, Neurose
  • Patienten, die unter Zwangsstörungen leiden oder Suchtabhängigkeiten
  • Kognitive Störungen nach Schlaganfall, Parkinson, multiple Sklerose, hirnorgan. Psychosyndrom
  • Probleme in der Belastbarkeit und Ausdauer
  • Sprach- und Sprechprobleme
  • Konzentrationsprobleme und verschiedenste Gedächtnisprobleme
  • Minderwertigkeitsgefühle und wenig Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein in die eigenen Fähigkeiten

Die Behandlung

Beim Aufnahmegespräch, bei Bedarf mit einem Angehörigen, werden die aktuelle Situation und die Schwierigkeiten des Patienten festgehalten. Gemeinsame Ziele und die Herangehensweise der Therapie werden ausführlich besprochen.

Eine fachlich kompetente Befunderhebung mit standardisierten Testverfahren ermöglicht die neben der subjektiven Befunderhebung objektive Messwerte, die nach einem bestimmten zeitlichen Abstand zur Verlaufskontrolle wieder eingesetzt werden können.

Wir sind in Austausch mit dem verordnenden Arzt, Ärztin und arbeiten ganzheitlich. Das bedeutet, dass alle Aspekte des Patienten mitberücksichtigt werden.